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Förderung von Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit für Menschen afrikanischer Herkunft

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Niemanden zurücklassen: Dies ist ein Leitprinzip der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen. Sie fordert die Beseitigung von Armut, Diskriminierung und Ungleichheit ein. Doch für viel zu viele Menschen prägen Rassismus, Sexismus und systemische Ausgrenzung weiterhin den Alltag.

Insbesondere Menschen afrikanischer Herkunft erfahren strukturellen Rassismus und Diskriminierung weltweit, was zu anhaltenden Ungleichheiten in den Bereichen Gesundheit, Rechte und Chancen führt. Frauen, Mädchen und Jugendliche afrikanischer Herkunft sind überproportional von Verletzungen ihrer sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte betroffen. Dazu gehören ein höheres Risiko von Schwangerschaften im Jugendalter, eingeschränkter Zugang zu Verhütungsmitteln, unzureichende Versorgung von Müttern sowie die Erfahrung rassistischer und sexistischer Vernachlässigung und sogar Gewalt im Gesundheitswesen.

Die Folgen sind gravierend. Frauen afrikanischer Herkunft in Amerika sterben häufiger während der Schwangerschaft oder bei der Geburt – nicht aufgrund biologischer Faktoren, sondern aufgrund systemischer Diskriminierung, mangelnder respektvoller Betreuung und Vernachlässigung der Bedürfnisse nach der Geburt. Mädchen afrikanischer Herkunft sind überproportional häufig von ungewollten Schwangerschaften betroffen, was Armut und Ausgrenzung weiter verschärft. Die ethnische Zugehörigkeit und das Alter einer Frau oder eines Mädchens dürfen niemals darüber entscheiden, ob sie lebensrettende Maßnahmen erhält oder ihre Rechte und Wahlmöglichkeiten wahrnehmen kann.

Auf der Grundlage relevanter UN-Rahmenwerke, darunter die Agenda 2030, der Montevideo-Konsens zu Bevölkerung und Entwicklung, die Erklärung und das Aktionsprogramm von Durban sowie die Internationalen Dekaden für Menschen afrikanischer Herkunft, setzt sich UNFPA für die Rechte und Wahlmöglichkeiten von Menschen afrikanischer Herkunft, insbesondere von Frauen, Mädchen und Jugendlichen, ein und unterstützt sie dabei, ihre Menschenrechte, ihre Würde und ihr volles Potenzial zu verwirklichen.